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Auf Wiedersehen

Ab heute ist dieser Blog geschlossen und ich werde ihn wohl über kurz oder lang löschen. Das bin nicht mehr ich.. ich habe aber etwas neues angefangen und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mich auf meinem neuen Weg begleiten würdet.

http://www.lieblingslicht-blog.com/


Hier schreibe ich ab heute über meine Arbeit, meine Gedanken, Gefühle und meine Bilder. Ich drehe Videos und nehme euch mit in eine eine Welt voller Magie. In die Welt meiner Fotos, die Welt in meinem Kopf. Ich freue mich auf euer Feedback :)

Zusammen - nur du und ich

Zusammen schauen wir hinaus in die Welt, auf die unendliche Weite der Wiese hinter unserem Haus. Zusammen sitzen wir auf dem Fensterbrett und es gibt nichts anderes, was in diesem Moment der Stille zählt. Es regnet und obwohl wir beide die Natur lieben, gibt es keinen schöneren Platz als hier. Hier, wo wir wir sind, wo wir zusammen sind, wo wir schweigend nebeneinander sitzen und wir beide die Welt von innen anschauen. Das Fenster bietet Schutz, der Regen kann uns nichts und auch sonst kann uns in diesem Augenblick niemand was. Weil wir zusammen sind. Du wendest deinen Blick für eine Sekunde von der Wiese und schaust mich mit deinen großen, grün-gelben Kulleraugen an, bevor du sie dann kurz schließt, wieder aufmachst und dein Blick zurück in die Ferne schweift. Ich weiß, du liebst mich genauso wie ich dich und ich weiß, du teilst deinen liebsten Platz am Fenster nur mit mir. Nur wir dürfen hier zusammen sitzen, jeder andere wird verscheucht.
Draußen fliegen die Blätter durch die Luft und die Bäume biegen sich im Wind, sodass man meinen könnte, es wären nur dünne Grashalme. Aber du sitzt ganz ruhig, weil ich da bin und ich weiß, zusammen sind wir niemals allein!

On top of the world

Als ich vor mittlerweile über 2 Wochen in Südtirol im Urlaub war und auf über 3000 Metern Höhe auf dem Berg stand, kam mir ganz plötzlich dieses Lied in den Kopf und auch wenn es sicher nicht der höchste Punkt der Erde war, das Gefühl war das gleiche wie damals, als ich zum ersten Mal in Hamburg am Hafen stand: FREIHEIT! Hier ist sie. Wo man in den Städten oft nur ein paar Meter weit sieht, scheint hier alles so unendlich zu sein, so frei und uneingeschränkt. Man kann förmlich sehen, wie die Welt weiter geht, weiter als man sehen kann und weiter als man sich vorstellen kann. Dieses kleine Fleckchen Erde ist für mich zu etwas ganz besonderem geworden und ich werde sicher irgendwann wieder kommen. Ich habe gemerkt, dass es so viel mehr gibt als das, was man täglich sieht. Es müssen nicht unbedingt Palmen und ein weißer Strand mit tiefblauem Meer sein. Die hohen Berge, der leichte Wind, der einem um die Ohren zieht, während die Sonne vom Himmel scheint. Man hört nichts als die entfernten Glocken der Kühe auf der Alm.
Hier ist die Welt noch in Ordnung, zumindest scheint es so. Ich komme wieder, das ist sicher!!





























Von bösen Feen

Ihr kennt das ja, in jeder Geschichte gibt es die Guten und die Bösen. Ich war schon von klein auf immer auf der Seite der Guten, während bei meinem Bruder immer die Bösen gewinnen mussten. Warum musste es in diesen Geschichten überhaupt Böse geben? War doch alles so perfekt ohne.
Aber so ist das einfach, in jedem Film, in jedem Buch, immer gibt es etwas, das das perfekte kaputt macht. Aber ist es nicht genau das, an was man sich erinnert?? Wer würde sich an Schneewittchen erinnern, wenn die böse Hexe nicht kommen und ihr den vergifteten Apfel geben würde. Und was wäre Cinderella, wenn sie von Anfang an die schöne Prinzessin wäre? Würden wir Dornröschen mögen, wenn sie nicht schlafen und nicht vom Prinzen wachgeküsst werden würde? Vermutlich nicht, denn dann wären sie irgendwie alle langweilige Prinzessinnen in ihren perfekten Schlössern, eine wie die andere.
So haben wir uns letztens gedacht, ich habe dieses Jahr so viele "gute Feen" Fotografiert, es muss auch böse geben und ich wollte unbedingt ausprobieren, ob ich das kann. Macht euch doch einfach selbst ein Bild davon. Mir gefällts.











Frei. Wie frei willst du sein?!

Den Blick gen Himmel gerichtet, drumrum nichts außer die Stille des Waldes. Unerträglich, wunderschön. Freiheit überall, wenn auch nur bis zum nachsten Baum. Geraudeauslaufen? Nur ein paar Meter. Rennen? Nur im Kreis, auf kleinstem Raum. Man kann das Blau durch die grünen Blätter sehen und die Sonne kämpft sich den Weg durch ein paar graue Schleierwolken. Alles scheint perfekt, wunderbar und vollkommen. Niemand der diesen Moment zerstören kann, niemand der diese Stille genießen kann.
In der Nähe ist ein kleiner Weiher und man kann das Plätschern im Wasser hören, wenn hier und da ein kleiner Fisch seinen Weg nach oben gefunden hat. Hier ist es friedlich, hier ist die Welt noch in Ordnung, hier hat man seine Ruhe. Wenn auch nur bis zum nahenden Gewitter, aber solang ist man frei. Frei in der Natur.